| Lage |
Maxvorstadt, zwischen Hofgartenstraße, Odeonsplatz und Von-der-Tann-Straße |
| Schutzstatus | Landschaftsschutzgebiet (LSG) |
| Mü. Stadtbiotop Nr. | 153 |
| Flächennutzung | Allgemeine Grünfläche |
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Flächengröße |
ca. 8 ha |
![]() Kugel-Spitzahorne, Hecken und Blumenrasen umgeben den Diana-Rundtempel im Hofgarten, im Hintergrund Linden |
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Der
westliche Teil des Hofgartens ist im Renaissance-Stil rechteckig und
streng geometrisch angelegt. Die Wege im Park sind breit und schnurgerade
in drei Karrees angelegt. Im Inneren des Gartens führen aus Richtung der
vier Eckpunkte zusätzlich Wege diagonal in die Mitte, wo sich ein
Diana-Rundtempel befindet, in welchem an Sommernachmittagen häufig
klassische Instrumentalmusik gespielt wird. Der Hofgarten ist außen
umrahmt
von zwei bis drei Reihen alter Winter-Linden mit 10-15 m Wuchshöhe, die
innerhalb einer etwa 30 Meter breiten gekiesten Wegfläche stehen. Die südlichste
Baumreihe entlang der Hofgartenstraße besteht aus Fleischroten
Rosskastanien ungefähr gleicher Wuchshöhe. |
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Das Finanzgärtchen liegt an der Galeriestraße nördlich des Hofgartens, hat eine Größe von ca. 2 ha und entstand von 1613-1617. Das wellige Gelände mit bis über fünf Meter hohen, unregelmäßig geformten Hügeln ist von einem schmiedeeisernen Zaun umgeben. Die Ostseite wird von einem kleinen, über 20 m hohen Buchen-Hallenwald nahezu ohne Strauch- und Krautschicht eingenommen. Das Gelände fällt hier steil ab. Die Buchenstämme erreichen im Südosten Stammdurchmesser von 60-70 cm, am Boden sind dort Moosrasen ausgebildet. Der restliche Park ist größtenteils mit einem ziemlich dichten, stufig aufgebauten Gehölzbestand bewachsen, es überwiegen Bäume mittleren Alters, wobei der Spitz-Ahorn relativ häufig ist. Die Strauchschicht ist insgesamt ziemlich dicht, vor allem der Schwarze Holunder ist häufig, es kommen aber auch zahlreiche Ziersträucher wie der Weiße Hartriegel und Spiersträucher vor. In der Mitte des Gärtchens befindet sich ein mehrere Meter hoher Tumulus mit Nagelfluh-Blöcken an den Böschungen. Dort befindet sich eine Grotte mit einem Heinrich-Heine-Denkmal. Auf den Hängen des Tumulus und im südlichen Randbereich des Gartens wachsen bis zu 5 m hohe Eiben mit Stammdurchmessern bis zu 15 cm. Zwei Lichtungen in der Mitte und im Nordwesten werden von einem ruderalisierten Blumenrasen mit sehr hoher Deckung von Gundermann und Kleiner Brunelle eingenommen. Diese Rasen werden intensiv von den im Finanzgärtchen häufigen Wildkaninchen abgeweidet. |
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Gehölze Gräser
und Kräuter Problempflanzen
= Invasive Neophyten (2%-Deckungsanteil) Besondere
Pflanzengesellschaften Fauna Besondere
Strukturen: (betreffen nur Finanzgärtchen |