| Lage |
Schwabing-Süd, westlich Leopoldstraße, südlich und nördlich Georgenstraße |
| Schutzstatus | kein Schutzgebiet |
| Mü. Stadtbiotop Nr. | 152 |
| Flächennutzung | Allgemeine Grünfläche |
| Flächengröße | ca. 3 ha |
![]() Übertriebene Pflege: kümmerlicher Restbestand des gewöhnlichen Hexenkrauts an einem ausgemähten Gehölzsaum im Akademiegarten |
Geschichte, Geländebeschreibung, Vegetation Der im 19. Jahrhundert angelegte Leopoldpark wirkt mit seinem dichten gestuften Laubgehölzbestand als grüne Oase inmitten dichter Bebauung. Die ziemlich artenreiche Baumschicht wird vom Spitz-Ahorn und der Esche dominiert. In der sehr dichten Strauchschicht hat sich vor allem der Schwarze Holunder ausgebreitet. Im Unterwuchs herrschen Nährstoffzeiger bei weitem vor, insbesondere Knoblauchsrauke, Echte Nelkenwurz und Giersch. Der natürliche Krautaufwuchs an den etwas lichteren Randbereichen des Parks ist im Südwestteil durch aufgebrachten Rindenmulch unterdrückt, an den Wegrändern wird das Aufkommen von Wildkräutern durch aufwändige Rasenneueinsaaten weitgehend verhindert. Im Nord- und Ostteil sind an den Gehölzrändern wenigstens schmale Krautsäume mit Taumel-Kälberkropf, Brennnessel und Schwarznessel ausgebildet. Die Krautschicht erstreckt sich hier stellenweise auch in den Gehölzbestand. Der Scherrasen im Zentrum des Parks ist durch hohe Deckung von Trittzeigern wie Breit-Wegerich und Weiß-Klee geprägt. Das Netz an Wegen mit wassergebundener Decke ist im Park ausgesprochen dicht. Ein Spielplatz nimmt etwa 15% der Parkfläche ein. |
| Der an die Nordseite des Akademie-Gebäudes angrenzende Akademiegarten ist durch ziemlich dichten, alten Baumbestand geprägt, der sich vor allem aus Buchen, Spitz-Ahorn und Esche zusammensetzt. Viele der Baumstämme mit Durchmessern teils über 60 cm sind mit Efeu berankt. Im Osten steht eine dreistämmige, über 20 m hohe Baumhasel. Eine Strauchschicht ist nur an den Randbereichen vor allem im Norden und Westen fragmentarisch ausgebildet, die restliche Fläche infolge häufiger Mahd und teils starker Trittbelastung weitgehend ohne Gehölz-Jungwuchs. Vor allem im Westteil gibt es mehrere Erdpfade und stellenweise Bewuchs durch Trittrasen. Ein befestigter Erschließungsweg im Garten ist nicht vorhanden, nur entlang dem Akademiegebäude verläuft eine Pflasterstraße. Das Gelände ist leicht wellig reliefiert mit einer nahezu 2 m hohen Geländekante nach Nordosten. Unterhalb davon, ungefähr in der Mitte des Gartens, befindet sich eine kleine, von einem Scherrasen eingenommene Lichtung. Dieser schließt sich westwärts ein betoniertes, nur halb gefülltes Wasserbecken von ca. 300 m2 Größe mit einer kleinen Röhrichtinsel am Rand an. Die Krautschicht unter den Bäumen ist meist ein lückiger Schattenrasen mit Waldboden- und Ruderalpflanzen wie Wald-Zwenke, Wald-Segge und Gundermann. Am fast vollständig ausgemähten Saum der lückigen Baumhecke am Nordrand befindet sich ein Wuchsort des Gewöhnlichen Hexenkrauts. Den westlichen Rand des Akademiegartens bildet ein mit Efeu bewachsener, knapp 1,5 m hoher Wall, der mit Großbäumen bewachsen ist. |
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Artenzusammensetzung Gehölze Gräser und Kräuter (*sicher
angesäht) Problempflanzen = Invasive Neophyten
(2%-Deckungsanteil) Besondere Pflanzengesellschaften Fauna Besondere
Strukturen |