Aktuelles: Wir haben es satt! 20 000 demonstrieren am 20.1.2011 für Ökolandbau und gegen die Agrarindustrie
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Natur- und Umweltschützer, Gentechnikgegner und Tierschützer, Eine-Welt-Aktivisten und Gewerkschafter hatten auf der Demonstration zum Brandenburger Tor hin im großen Stil den Schulterschluss mit den Landwirten gewagt. Diese waren vielfach mit ihren Familien und etwa 70 Traktoren aus allen deutschen Landen nach Berlin gekommen, um gemeinsam einen Systemwechsel in der Lebensmittelwirtschaft zu fordern. Bei dieser ersten deutschen Großdemonstration gegen die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft wurden vor allem deren Missstände und Risiken in den Bereichen Massentierhaltung, Gentechnik, Klimabelastung, Dumpingexporte und natürlich auch der aktuelle Dioxinskandal thematisiert. „Wir haben es satt, dass wir nicht mehr wissen, was wir essen!“ Mitglieder verschiedener Bürgerinitiativen wendeten sich gegen Hunderte geplante neue Großställe in ihren Heimatregionen. Der kilometerlange Demonstrationszug zeigte mit einem Meer an bunten Fahnen, beschrifteten Transparenten, Kostümierungen und kreativ gestalteten Fahrzeugen die vielfältigen Möglichkeiten, die den Weg hin zu einer zunehmend bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft schmücken würden. Und die LBV-Silbermöwen hatten die Wegweisung des Artenschutzes auf den Punkt gebracht: „Arten-Vielfalt anstatt Gen-Einfalt!“ |
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Bild 1, 2, 4: LBV-Silbermöwen sind mit dabei Bild 3: Die "wehrhafte Karotte" erzählte vor dem Berliner Hauptbahnhof von ihren Leiden, ihren Taten und ihren Träumen Bild 5: Aus der verschwenderischen Wegwerfgesellschaft Bild 6: Vom rollenden Gefährt aus wurden Vollkorn-Brot scheiben mit selbst gemachter Kichererbsenpaste bestrichen und an hungrige Demonstrationsteilnehmer verteilt. Spenden waren willkommen. |