Aktuelles: Die Graugans – ein Münchner Symboltier soll gefangen und getötet werden
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Zur Bundesgartenschau 2005 warb das Münchner Fremdenverkehrsamt noch mit der Graugans vor dem Olympiaturm. Tausende Touristen fotografieren jedes Jahr die Graugänse am Nymphenburger Schloss und am Kleinhesseloher See. Zu Ostern sind die flauschigen Gänseküken ein gern gesehener Frühlingsbote. Nun werden die Tiere von einigen wenigen Protagonisten zu einem Problem gemacht, dem man angeblich nur durch Fang und Tötung Herr werden kann. Das Münchner Kreisverwaltungsreferat hat deshalb auf Antrag der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung einen jagdrechtlichen Ausnahmebescheid erlassen, der den Fang und die Tötung der Graugänse zur Schonzeit und inmitten von Erholungsparks erlaubt. Warum sind Graugänse in München kein Problem?
Wie kann man Liegewiesen im Englischen Garten und Nymphenburger Schlosspark frei von Gänsekot halten:
Der Landesbund für Vogelschutz lehnt deshalb den Fang und die Tötung der Münchner Graugänse entschieden ab. Wir werden mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Tötungsaktion vorgehen. Den verantwortlichen Behörden und Wissenschaftlern muss man den Vorwurf machen, eine fachlich und moralisch fragwürdige Massentötung von Wildtieren in der Stadt vorbereitet zu haben, ohne über Alternativen nachgedacht zu haben. Eine vernünftige und offene Diskussion mit den Naturschutzverbänden hätte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine praktikable Lösung erbracht. München, den 30.04.2008 |
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Donnerstag, 8.5.2008 Gegen den Gänsemord im Nymphenburger Park und im Englischen Garten starten wir eine Unterschriftensammlung, gemeinsam mit Bund Naturschutz und Ornithologischer Gesellschaft in Bayern. Bitte sammeln Sie Unterschriften bei jeder Gelegenheit und verteilen Sie Listen im Bekanntenkreis sowie in Geschäften.Vielen Dank für Ihre Unterstützung. (Unterschriftenliste, pdf 39 kB) Mit freundlichen Grüßen Matthias Luy |